Wechselbad der Gefühle: Update des Stipendien-Projekts "Plantala"

Von Philippe Genêt (Coding da Vinci)

Ein ständiges Auf und Ab erleben Anne Mühlich und Gerd Müller während ihrer CdV-Stipendien. In ihrem Zwischenbericht erzählen sie von den Widerständen und Überraschungen, auf die sie gleich zu Beginn ihrer Arbeit gestoßen sind. Aber auch davon, wie sie nach einer Planänderung neuen Mut schöpfen konnten. Und nicht zuletzt präsentieren sie ein Zwischenergebnis, das sich sehen lassen kann: die "MaaS", eine "Medienstation as a Service", die prinzipiell jede Kulturinstitutionen in drei einfachen Schritten selbst einrichten und nutzen kann.

Gerd Müller, Anne Mühlich, Karsten Heck, Jens Kleinert
v.l.n.r.: Gerd Müller, Anne Mühlich, Karsten Heck, Jens Kleinert, (CC BY-SA 4.0 International)

Ein Besuch in Göttingen

Zu Beginn ihres Stipendiums reisten Anne und Gerd nach Göttingen, um mit dem dortigen Kustoden Karsten Heck die Originale der botanischen Zeichnungen zu besichtigen, die ihrer Anwendung zugrunde liegen. Auch die Baustelle des "Forum Wissen" besuchten sie gemeinsam, denn bei der dort entstehenden Ausstellung sollte "Plantala" eigentlich als Medienstation zum Einsatz kommen – eigentlich. Wie sich jedoch herausstellte, ist das Vorhaben nun leider doch nicht realisierbar. Ein herber Rückschlag für Anne und Gerd, denn diese Medienstation war Dreh- und Angelpunkt ihrer geplanten Weiterentwicklung von "Plantala".

Zeichnung Plantala
Jens Kleinert, (CC BY-SA 4.0 International)

Ein neuer Plan

Doch wer Anne und Gerd kennt, weiß: So schnell lassen die beiden sich nicht entmutigen. Und tatsächlich verhalf ein Workshop mit dem yaw!-Kollektiv mit Design Thinking-Elementen dem Team zu neuen Sichtweisen und Ideen für ihr Projekt. So konzentrieren sich Anne und Gerd jetzt auf die Überarbeitung der Web-Anwendung – und haben schon ein tolles Key Feature entwickelt.

Die MaaS

Mit der "Medienstation as a Service" haben jetzt alle Kulturinstitutionen die Möglichkeit, "Plantala" ganz einfach mit ihren Bildern zur eigenen Medienstation umzufunktionieren. Drei einfache Schritte, die auch für technisch nicht ganz so Versierte verständlich sind, führen zum eigenen Mandala-Generator. Wie das geht und was man dafür tun muss, steht im Zwischenbericht zum "Plantala"-Stipendium.

Hier geht es zum Zwischenbericht von Plantala (als pdf)