Wir sind die DDB: Das AlliiertenMuseum e.V.

Das AlliiertenMuseum dokumentiert das Engagement und die Rolle der Westalliierten in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin in der Zeit von 1945 bis 1994. Hierbei geht es insbesondere um den Beitrag der Westmächte USA, Großbritannien und Frankreich zur Verteidigung der Freiheit Berlins in der Zeit des Ost-West-Konflikts mit der Sowjetunion. Das Museum wurde 1998 im Beisein von Bundeskanzler Helmut Kohl eröffnet.

Abbau des Alliierten Kontrollhäuschens vom Checkpoint Charlie in Berlin-Kreuzberg (22.06.1990), Foto: AlliiertenMuseum/U.S. Army Photograph (Public Domain)

Das AlliiertenMuseum verfügt über eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte der in West-Berlin stationierten amerikanischen, britischen und französischen Truppen sowie zu einzelnen Standorten in Westdeutschland. Ein Highlight der Sammlung ist die Baracke des weltberühmten alliierten Kontrollpunkts Checkpoint Charlie. Eine Fotoserie dokumentiert die Außerdienststellung von Checkpoint Charlie am 22. Juni 1990. Im Beisein der Berliner Stadtkommandanten, der Außenminister der Unterzeichnerstaaten des 2+4-Vertrags und prominenten Persönlichkeiten wie dem ehemaligen Regierenden Bürgermeister Berlins und ehemaligen Bundeskanzler Willy Brandt, wurde die Baracke in einer symbolischen Aktion von seinem Platz mitten auf der Friedrichstraße gehoben. Fotos von den sechs Außenministern vor dem in der Luft schwebenden Gebäude gingen um die Welt.

Abbau des Alliierten Kontrollhäuschens vom Checkpoint Charlie in Berlin-Kreuzberg (22.06.1990), v.l.n.r.: Ingrid Stahmer, Stellvertreterin des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Douglas Hurd, britischer Außenminister, US-Botschafter Vernon Walters, Willy Brandt, ehemaliger Bundeskanzler, US-Stadtkommandant Major General Raymond E. Haddock, US-Außenminister James Baker, Général de Division François Cann, französischer Stadtkommandant, der französische Außenminister Roland Dumas und Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher. Foto: AlliiertenMuseum/U.S. Army Photograph (Public Domain)

Der Fotobestand der United States Army Berlin Brigade Visual Information Activity

Das AlliiertenMuseum übernahm 1994 von den aus Berlin abziehenden amerikanischen Truppen ein Negativkonvolut der ehemaligen Fotoabteilung der U.S. Army Berlin Brigade. Mit Fördermitteln der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa konnten ca. 5.000 Motive der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sie zeigen den politischen und kulturellen Zeitgeist sowie das Alltagsleben in bedeutenden Jahren der jüngeren Geschichte Berlins.

 

Das AlliiertenMuseum in der Deutschen Digitalen Bibliothek (über 5.000 gemeinfreie Objekte)