30 Millionen Objekte aus Kultur- und Wissenseinrichtungen jetzt online. Neue Systemarchitektur besteht Stresstest erfolgreich

Pressemitteilung der Deutschen Digitalen Bibliothek
Berlin, 13. September 2019

Seit heute kann die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) der Öffentlichkeit den 30-millionsten Datensatz frei zugänglich zur Verfügung stellen. Davon sind über 10 Millionen Objekte aus Kultur- und Wissenseinrichtungen aller Sparten und Disziplinen, also Bibliotheken, Archive, Museen, Mediatheken und wissenschaftliche Institute als Digitalisat auf www.deutsche-digitale-bibliothek.de abrufbar.

In diesem Frühjahr konnte die Architektur des seit 2014 im Regelbetrieb arbeitenden digitalen Netzwerks enorm verbessert werden. Durch die Entwicklung einer vollständig neuen Architektur für das Basis-System der DDB sind Updates und Neueinspielungen wesentlich höherer Datenmengen in viel kürzerer Zeit möglich, was zu deutlich verbesserten Performanz- und Durchsatzkennzahlen führt.

„Mittlerweile ist es technisch möglich, 10 Millionen Objekte in zwei Tagen einzuspielen, ein Prozess, der früher mindestens zwei Monate Zeit in Anspruch nahm“, so Frank Frischmuth, Geschäftsführer der DDB. „Die Funktionen des Portals werden kontinuierlich erweitert und wir freuen uns, dass die Zahl der teilnehmenden Kultur- und Wissenseinrichtungen – und damit auch die Zahl der auffindbaren Bestände – beständig steigt.“

Bis ein Digitalisat sichtbar ist, sind viele vorverarbeitende Schritte von Datenexpert*innen aus den verschiedenen Fachstellen der DDB und ihrer Servicestelle in Zusammenarbeit mit dem FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur notwendig, die durch die neue System-Architektur ebenfalls erheblich beschleunigt werden können.

Die Deutsche Digitale Bibliothek fungiert als Netzwerk, sie verlinkt und präsentiert die digitalen Angebote ihrer Partner und leistet einen Beitrag zur Demokratisierung von Wissen und Ressourcen. Derzeit sind in der DDB über 4000 Einrichtungen für eine Zusammenarbeit registriert, mehr als 400 davon sind bereits aktive Datenpartner. Ziel der Deutschen Digitalen Bibliothek ist es, jedem über das Internet freien Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands zu eröffnen, also zu Millionen von Büchern, Archivalien, Bildern, Skulpturen, Musikstücken und anderen Tondokumenten, Filmen und Noten. Als zentrales nationales Portal soll die DDB perspektivisch die digitalen Angebote aller deutschen Kultur- und
Wissenseinrichtungen miteinander vernetzen.
 

Ihre Ansprechpartnerin:

Damaris Schmitz, Artefakt Kulturkonzepte, T +49 30 440 10 721, damaris.schmitz [at] artefakt-berlin.de
 

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13.09.2019 - Deutsche Digitale Bibliothek (DDB): 30 Millionen Objekte aus Kultur- und Wissenseinrichtungen jetzt online. Neue Systemarchitektur besteht Stresstest erfolgreich.